Das Dorf Damnau
Ein großer Teil Der WENISCH-Vorfahren stammt aus dem Dorf Damnau. Hier ist eine kleine Chronik Damnaus.
Damnau, eine Ortsgemeinde im Bezirk Plan bei Marienbad (Egerland), ist ein sehr altes Dorf. Der Name taucht in der Geschichte 1239 zum ersten Mal auf, als Papst Gregor IX. dem Kloster Kladrau die Übernahme des Gebietes um Juratin bestätigte.
Die Kirche könnte schon im 11. Jahrhundert bestanden haben, da die Inschrift der großen Glocke von St. Martin das Gussjahr 1095 im römischen Zahlensystem MVC, d.h. 1095, trägt. Außerdem trägt die große Glocke die Inschrift: "MVC- Santa Maria- Santa Wenceslai".
Bei der Übernahme des "circunitus Juratinensis" durch das Kloster Kladrau von Postelberg wird in dieser Urkunde auch die Kirche St. Martin erwähnt.
Die Ursiedlung ist ein Hufendorf, d.h. jeder Hof hat seinen zuerst gerodeten Acker (die Hufe) hinter der Hofstelle, die Hofäcker genannt wurden.
In den Nachbarorten Wesigau und Elhotten ist es ebenso, nicht aber in Wiedowitz und Pawlowitz.
Die Ursiedlung von Damnau bestand aus 24 Höfen, auf der Nordseite 10 Höfe, auf der Ostseite 2 Höfe und auf der Westseite 2 Höfe. Die Hofnamen wuren im Ort stets beibehalten, auch wenn der Besitzer wechselte.
Die ursprünglich vorhandenen 24 Höfe gehörten drei Herrschaften:
- Kloster Kladrau besaß die fünf Höfe: Nr. 27, 32, 33, 34 und 35.
- Herrschaft Gottschau gehörten acht Höfe: Nr. 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 und 17
- Herrschaft Triebel besaß die elf Höfe: Nr. 1, 9, 18, 19, 20, 21, 22, 24, 25, 26 und 30.
Da es früher keine Schreibnamen gab, wurde jeder mit dem Rufnamen genannt. Da die Nummerierung der Höfe in der Zeit von Kaiser Josef II. erfolgte, bestand das Dorf schon aus mehreren Häusern, der Ursiedlung entsprechend. Deshalb haben die 24 Urhöfe nicht die fortlaufenden Hausnummern.
Laut alter Chronik hatte Damnau im Jahre 1776 schon 38 Häuser: 24 Höfe und 14 Kalupner. Im Jahre 1790 waren es schon 43 Häuser.
Die erste öffentliche Schule war im Haus Nr. 40, neben dem Pfarrhof. Sie hatte nur ein einziges Schulzimmer. Dieses Haus ist abgebrannt. Der Schulunterricht wurde dann auf Haus Nr. 45 verlegt. Da die Kinder auch aus den Orten Wesigau, Sinzendorf und Weska hierher zur Schule mussten, wurde 1890 die neue große, zweiklassige Schule erbaut (Nr. 72).
In den Jahren 1763-65 wurde die jetzige Kirche St. Martin auf dem alten Fundament neu aufgebaut und vergrößert und am 20.10.1765 in Gegenwart des Amandus Steer von Kladrau eingeweiht. Die Lasten des Baues trug zum größten Teil das Kloster Kladrau. Die Kirche ist 25 m lang, 15m breit. 1776 wurden die beiden barocken Seitenaltäre aufgestellt. Nach der Aufhebung des Klosters Kladrau unter Kaiser Josef II. wurde 1782 die kunstvoll geschnitzte Kreuzigungsgruppe aus dem Refektorium von Kladrau der Kirche geschenkt. Nach der Aufhebung des Klosters Kladrau ging der Besitz von Damnau in die Hände des Fürsten von und zu Windischgrätz in Tachau über, der auch das Patronat übernahm.
Soweit nachzuweisen ist, waren in Damnau folgende Pfarrer tätig:
- 1889-1890 Administrator Putka
- 1890-1895 Pfarrer Podhorsky
- 1908-1930 Pfarrer Wolfgang Misek
- 1930-1946 Pfarrer Pöpperl
Stiftungen in der Kirche:
- Fenster: Unbepfleckte Empfängnis von Rösch, Nr. 19
- Fenster: St. Anna von Ziegler-Sieber, Nr. 27
- Fenster: St. Georg von Koch, Wesigau
- Fenster: St. Wenzl von Sieber, Nr. 12
- Fenster: St. Barbara von Rötsch, Nr. 25
- Fenster: St. Katharina von Löw, Nr. 32
- Grabaltar von Erhart, Elhotten
- Krippe von Müller aus Weska
- Fahnen von Gg. und Andreas Raßl aus Wien (Damnau Nr. 52)
- Zwei blaue Fahnen von Rösch, Wesigau
- Statue des Hl. Michael von Kroha, Elhotten
- Statue des hl. Schutzengel von Rösch, Nr. 20
- Statue der hl. Theresia von Rösch, Nr. 20
- Lampe des ewigen Lichtes von Franz Müller aus Wien (Damnau Nr. 74)
Die Malereien in der Kirche machte 1923-24 Prof. Modes aus Plan (an den Ecksäulen die vier Evangelisten, die Kuppel oberhalb vom Altar und die Kuppel zwischen Schiff und Altar). Am Fronleichnamstage waren für die Prozession im Orte vier Altäre aufgebaut worden und zwar bei Sieber, Nr. 27; bei Rösch, Nr. 20; bei Sieber, Nr.12 und beim Pfarrhof an der Joh. Nepomuk Statue.
In der Zelch (hier als Gesamtfläche der Äcker und Wiesen) standen folgende Flurkreuze:
- Lindenbaumgruppe nach Sinzendorf: ein Steinkreuz von Wabra, Nr. 66
- Lindenbaumgruppe nach Wesigau: ein Bildstock aus Stein von Ziegler, Nr. 16
- auf der hohen Wach. Ein Steinkreuz von Ziegler, Nr. 33
- Steinkreuz gegen Wiedowitz von Michel, Nr. 18
- Steinkreuz gegen Pawlowitz von Ziegler, Nr. 56
- Steinkreuz bei den Mühlbüschen von Rötsch, Nr. 25
- Steinkreuz bei der Mühldwirch von Lindner, Nr. 24
- Steinkreuz am Fußweg gegen Weska von Raßl, Nr. 52
- Steinkreuz am Weg gegen Gschelin von Löw, Nr.32
- Steinkreuz in der Mitte des Dorfplatzes
- sehr altes Steinkreuz von Kohl, Nr. 33 an der Schule
- in Richtung Weska stand bei Nr. 56 ein Steinkreuz
- bei Nr.74 stand ein Steinkreuz von Ziegler, Nr. 56
Brände:
Im Jahre 1858 brannten: die Höfe Nr. 13, 14, 15, 16, 17 und 19 ganz, von 18 die Scheune (Haus und Stall waren 1845 massiv erbaut). Im Jahre 1865 wurden die Höfe Nr. 10, 11 und 12 durch Blitzschlag eingeäschert. 1884 sind die Anwesen Nr. 6 und 7 abgebrannt. Der Hof Nr. 6 wurde nicht mehr aufgebaut. 1885 sind die Höfe Nr. 30 und 32 abgebrannt. 1890 vernichtete ein Großfeuer die Anwesen Nr. 36, 38, 39, 40 ganz, von Nr. 41 (Pfarrhof) die Scheune mit Stall und von Nr. 35 die Scheune. Das Haus Nr. 28 stand früher zwischen 27 und 29 und ist 1894 abgebrannt. Die Scheune von Nr. 37 ist in den Jahren 1911/12 abgebrannt. 1928 wurden die Scheune von Nr. 27 und das ganze Anwesen von 29 durch Blitzschlag vernichtet. 1933 brannte die Scheune von Nr. 49. 1934 brannten die Scheune von Nr. 69 und das Anwesen von Nr.65.
Am 15.5.1935 vormittags um 11 Uhr brach auf Nr. 2 Feuer aus und entwickelte sich zum Großbrand. Es wurden vernichtet die Anwesen: Nr. 1, 2, 3, 4, 5 und 66 ganz, und von Nr. 9 und 10 die Scheunen und Schweineställe. 1936 brannten die Scheune von Nr. 45 und das Anwesen von 62 ab. 1937 Scheune von Nr. 26. und 1938 Haus Nr. 8.
1910 im Mai deckte ein starker Wirbelsturm viele Gebäudedächer ab und richtete in den Wäldern sehr viel Schäden an.
Die Gebäude waren Blockhäuser aus Holz, das Dach aus Stroh oder Schindel. Später wurde dann mit Bruchsteinen gebaut und die Dächer mit Dachziegeln eingedeckt. Um die Jahrhundertwende kam der Mauerziegel in Anwendung und es entstand eine Ziegelei. Die Bauweise der Gebäude war bei jedem Hof gleich, das Wohnhaus mit angebautem Stall als Erdgeschoss und mit ausgebauter Dachwohnung. Das Dorf hatte keine Fachwerkgiebel und ist somit von der Oberpfalz her besiedelt worden. Auch fand man keine Erker an den Wohnhäusern, nur nach der Jahrhundertwende kamen einige auf. Die Gehöfte außerhalb der Ursiedlung waren nicht einheitlich gebaut, wogegen innerhalb des Dorfes alles einheitlich gebaut war. Nur der Hof Nr. 27 stand weiter draußen und teilte das Dorf in eine obere und untere Hälfte.
Nummern und Hofnamen:
01 "Marscha", bis 1870 Besitzer Wabra (1754-1870), dann Heimler, dann 1908 Ziegler Franz, Landwirt, (10 ha).
09 "Schafbauer", Stangl Theresia, Land- und Gastwirtin (15 ha).
10 "Schafferadel", 1871 kaufte Simon Steiner den Hof, er heißt nun beim "Simandl", 1921 kauft ein Sohn von Nr. 11 (Kurzeck Karl) den Hof, jetzt zum "Unteren Kaspar", Besitzer Karl Kurzeck, Bauer, (16 ha).
11 "Kasper", Besitzer Kurzeck Josef, Bauer, (18 ha).
12 "Lenzseff", Besitzer Sieber Wenzel, Bauer, (24 ha).
13 "Schneidermatz", Besitzer Ziegler Josef, Bauer, (17 ha).
14 "Fenzelgirgl", Besitzer Phillip Maria, Bäuerin, (17 ha).
15 "Wirtsfriedl", bis 1885 "Schneiderhansl", seit 1832 ist der Besitzer Raßl Ernst, Landwirt, (14 ha).
16 "Stangl", 1921 verkauft an Ziegler (Schusterandreas) seitdem "Stanglschuster", Besitzer Ziegler Wenzel, Schuster und Landwirt, (7 ha).
17 "Stodhar", bis 1898, dann "Schusterseff" (Ziegler Josef), Besitzer Ziegler Margaretha, Landwirtin, (8ha).
18 "Unter-Lauberer", Besitzer Michl Anton, Bauer, (18 ha).
19 "Ober-Lauberer", (bis 1921 Gotschy), Besitzer Rösch Josef Bauer, (24 ha).
20 "Stanglpeter",Besitzer Rösch Karl, Bauer, (22 ha).
21 "Stanglmatz", Besitzer Maier Andreas, Bauer, (22 ha).
22 "Honsmichl", (bis 1923 Weidl), Besitzer Forster Andreas, Bauer, (27 ha).
24 "Sacharias", Besitzer Lindner Josef, Bauer, (20 ha).
25 "Wirtslenz", Besitzer Rötsch Michl, Bauer, (22 ha).
26 "Oberer Marscha", bis 1895 "Zulas", tauschte mit Marscha von Nr. 66), Scherbaum Josef, Landwirt, (12 ha.)
27 "Wetschl", bis 1906 Ziegler, Besitzer Sieber Josef, Bauer, (37 ha).
30 "Weber", (bis 1885 Wirtsfriedl - kaufte dann Nr. 15), Besitzer Meierl Josef, Zimmermann und Landwirt, (4 ha).
32 "Hetz", 1900 verkauft an Löw Andreas, Bauer, (18 ha).
33 "Kohlm", Besitzer Ziegler Michel, Bauer, (16 ha).
34 "Fink", Besitzer Pinzka Josef, Bauer, (19 ha).
35 "Vorderer Schmiedgirgl", (Besitzer Ziegler, dann Goller, verkauft 1900 an Stenuf Andreas, zuletzt Kurzeck Rosa 17 ha).
Später entstanden die nachstehenden Hausnamen:
02 "Hofschneider", Besitzer Ziegler Wenzl, Tischler und Landwirt, (7 ha).
03 "Heisler", Besitzer Ziegler Wenzl, Landwirt, (5 ha).
04 "Natz", Besitzer Patz Andreas, Schneider und Landwirt, (3 ha).
05 "Fleischlenz", Besitzer Stangl Lorenz, Eierhändler, (3 ha).
07 "Hansmatz", Besitzer Retsch Wenzel, Maurer und L.andwirt, (8 ha).
08 "Wolderer", Besitzer Stelzner Wenzl, Schuster und Landwirt, (3 ha).
23 "Hirtenhaus", war früher für Gemeindehirte und Nachtwächter.
28 "Birlschmied", Besitzer Michel Josef, Schmied und Landwirt, (8 ha), dessen Vater kaufte das Anwesen von Georg Biel, daher der Name.
29 "Sima", Besitzer Retsch Michl, Maurer und Landwirt, (4 ha).
31 "Gemeindeschmiede", letzter Pächter Michl Wenzl.
36 "Schneidamichl", Besitzer Ziegler Josef, Maurer und Landwirt, (10 ha).
37 "Hofna", Besitzer Kroha Josef (bis 1920 Ziegler), Landwirt, (10 ha).
38 " Schwarz", Besitzer Glasl Josef (bis 1925 Forster), Maurer und Landwirt, (6 ha).
39 "Stodhar", bis 1898 „Birlschneida", Besitzer Wabra Josef, Zimmermann und Landwirt, (8 ha).
40 Gemeindegasthaus, Schule bis 1888 (Schule von 1888 bis 1891 Nr. 5).
41 Pfarrhof, stand früher bei der Kirche.
42 Pfarrhegerhaus war im Pfarrholz, abgebrannt und nicht mehr aufgebaut.
43 "Gale". Da die Kirche weit vom Dorfe weg war, wurde oft eingebrochen. Da hat der Pfarrer einen seiner Knechte ein Haus neben der Kirche erbauen lassen. Sein Knecht hieß Gallus - daher beim "Gale". Letzter Besitzer Dorschner Karl, Tischler und Landwirt.
44 "Schuster", war auf der „Droht" (auch Drohtschuster) - das Haus Nr. 16 und Nr. 44 ging an Josef Retsch, verkauft 1932 an den letzten Besitzer Schneider Franz, Wagner - seitdem beim "Wogner".
45 "Franken", Besitzer Pinzka Emanuel, Bauer, (16 ha), war Schule 1888 bis 1891, wurde 1890 von einem Sohn von Fink Nr. 34 gekauft.
46 "Hablitzenmühle" in Weska, gehörte dem Grafen Widtenbruck, verkauft an Hanika, letzter Besitzer: Hanika Karl, Müller und Landwirt, (10 ha).
47 "Sturm" in Weska, Besitzer Schindler Josef, Landwirt, (16 ha).
48 "Schuster" in Weska, Besitzer Feitenhansl Franz, Landwirt, (12 ha).
49 "Schützenhaus" der Herrschaft Triebel, stand beim Schützenweg am "Donabachl", abgebrannt und nicht mehr aufgebaut. 1933 erbaute ein Sohn von Nr. 18 ein Haus (erhielt die frühere Nr. 49). Da das Haus auf der „Droht" stand, nannte man es beim "Drohtlauberer", Besitzer Michel Josef, Landwirt, (8 ha).
50 "Heislkarl" in Weska, Besitzer Meier Karl, Landwirt, (6 ha), früher gehörte eine Ziegelei dazu (Herrschaft Triebl).
51 "Wepeter", Besitzer Rösch Karl, Bahnbeamter, seine Vorgänger hießen Heidl, zuvor Böhm, waren Totengräber und Friedhofsgärtner, (4 ha).
52 "Beck" (Bäcker), Besitzer Raßl Josef, Landwirt, (14 ha), seine Vorfahren kauften 1871 die Hälfte von Nr. 10.
53 "Tischler", Besitzer Mandlik Theresia, Landwirtin, (6 ha), früher Rösch.
54 Hegerhaus in Weska (Herrschaft Triebl)
55 Nebengebäude zu Nr. 9, Gemischtwarenhandlung des Stangel Josef.
56 "Flegerer", erbaut 1871/73. Da der Besitzer von Nr. 9 keine Kinder hatte, erbten ein Neffe Ziegler Wenzl und eine Nichte Ziegler Katharina (beide aus Nr. 33) je zur Hälfte und Ziegler Wenzl baut auf den Flegwiesen sein Haus. Letzter Besitzer Josef (Willi) Ziegler, Bauer, (18 ha). Großvater von Müller Josef und Müller Wilh. Ernst.
57 "Schlosser", Besitzer Maraß Wenzl, Schlosser und Landwirt, (10 ha).
58, 59 und 60 waren drei Bahnwächterhäuschen, die nach dem Bahnbau auf der Gemarkung Damnau errichtet wurden.
61 "Lufterer", erbaut auf dem Hofacker von Nr. 35, Besitzer Roth Josef, Zimmermann und Landwirt, (4 ha).
62 "Raierer", Besitzer Klofat Josef, Maurer und Landwirt, (4 ha).
63 "Adl", auch "Schmiedadl", Besitzer Kraus Josef, Gastwirt, Metzger und Landwirt, (4 ha). Sein Vater Kraus Adam stammt von der Gemeindeschmiede und kaufte das Haus 1871 von Simon Steiner, der Nr. 10 kauft.
64 "Fleischhacker", Besitzer Rebert Katharina, Landwirtin, (6 ha), früher war dort die Fleischbank der Vorfahren.
65 Redlich Rudolf, Ing. früher hieß das Haus beim "Hütschafer". Damals Besitzer: Löschner Josef, Maurer, verkauft 1935.
66 "Zuhlas", Besitzer Wabra Wenzel, Zimmermann und Landwirt, (10 ha), dessen Vater war früher auf Nr. 26 und machte einen Tausch mit dem damaligen Besitzer Josef Scherbaum.
67 Ehm Josef, Kaufmann, kaufte das Haus von Moritz Brauch.
68 Messner, Ziegler Josef, Tischler und Landwirt, (7 ha), Organist in der Kirche. Sein Vater versah den Messnerdienst.
69 "Hanerer", Sohn von Nr. 13 (Georg Ziegler) erbaute das Haus in den 1880-iger Jahren, seine Frau verkaufte das Anwesen an Martin Plaha aus Hangendorf, vulgo: Hahnerer. Letzter Besitzer: Plaha Franz, Landwirt, (14 ha).
70 Heger Treppesch Josef, erbaut 1932 (früher wurde diese Nr. ausgelassen).
71 Nebengebäude von Hof Nr. 11.
72 Schule erbaut 1890/91.
73 "Hinterer Schmiedgirgl", geteilter Hof von Nr. 35, Besitzer Ziegler Maria, Landwirtin, (12 ha).
74 "Bohnerer", Müller Josef, Landwirt, (14 ha). Dessen Großvater Müller Michl war als Bahnwärter auf Nr.307 (Nr. 60). Haus erbaut 1895, Grundstücke stammen vom Hetzenhof Nr. 32.
75 "Peinterer", Besitzer Ziegler Josef, Maurer und Landwirt, (7 ha), Vater stammt aus Nr. 13, erbaut das Haus an der Peint.
76 Nebengebäude von Haus Nr. 33.
77 "Ziegler" (Ziegelmacher), Ziegler Josef, Maurer und Landwirt, (7 ha). Dessen Vater stammt aus Nr. 13.
78 "Schönauer", Besitzer Rösch Josef, Maurer und Landwirt, (5 ha), erbaut 1920.
79 Kuttenplaner-Bierhalle, hat Weber Josef 1921 erbaut und an die Brauerei Kuttenplan
verkauft, letzter Pächter Schnabel Johann.
80 Nebengebäude von Hof Nr. 20.
81 "Schneidernannl", Besitzer Retsch Anna, Landwirtin, (3 ha), erbaut 1923.
82 "Unterer Hebammerer", Ziegler Johann, Arbeiter, dessen Frau ist Hebamme.
83 "Hebammresl", Blobner Theresia, Landwirtin, (3 ha), deren Mutter war früher Hebamme.
Nachstehende Hausnummern sind nicht in den Ortskizzen enthalten:
06 abgebrannt- nicht wieder aufgebaut
42 Hegerhaus im Pfarrwald, abgebrannt und verfallen
46 Hablitzmühle in Weska
47 Sturm in Weska
48 Schuster in Weska
50 Heislkarl in Weska
54 Hegehaus in Weska
58 Bahnwächterhaus: Stinglheisl
59 Bahnwächterhaus: Lauberheisl
60 Bahnwächterhaus: Mühlhansl
Am 18.12.1945 wurden aus Damnau 16 Familien ausgesiedelt und kamen in ein Arbeitslager nach Kolin. Die Aussiedlung begann im Januar 1946 und endete im Herbst 1946.
Quelle: Josef Müller Josef